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10.01.2011

         Wir begrüßen Euch auf der Homepage der

      

Die Schachpinguine sind ein Kinder- und Jugendschachverein. Über uns  nehmen interessierte Kinder an den Wettkämpfen des Berliner Schachverbandes und des Deutschen Schachbundes teil. Wir organisieren auch die Teilnahme an sonstigen Turnieren.
Wir spielen in der Schachschule Berlin in der Bayerische Str. 32 in 10707 Berlin-Wimersdorf am Olivaer Platz (U-Bahn Adenauer Platz).

Lage siehe:http: http://www.berlin.de/stadtplan/map.asp?sid=2965ef38744b1d96e28af801e86d5452&id=1803633&num=

Die eigentliche Schachausbildung in professioneller Form von Lehrveranstaltungen für Anfänger und Fortgeschrittene mit Lehrplan, Lehrmaterial, Hausaufgaben etc. erfolgt für interessierte Kinder ab 5 Jahren in der Schachschule Berlin durch ausgebildete und lizensierte Schachtrainer. Dort kann sich jeder Interessent durch kostenlose Schnupperwochen ein Bild von der Art und der Qualität machen. Wir verweisen insoweit auf www.schachschuleberlin.de

Telefon: (030) 32513544 u. Fax: (030) 32513545
Mail: vorstand@schachpinguine.de    
Internet: www.schachpinguine.de


Knappe Niederlage für die Zweite

22.01.2012

Nur eine Überraschung

Unsere zweite Mannschaft hat heute in der fünften Runde die Gäste von Queer Springer empfangen. Die Zahlen sprachen an fast allen Brettern gegen uns, allerdings waren wir vollzählig während die Gegner zu siebt antraten. Harry freute sich abe nur mäßig über den erneut spielfreien Punkt. Die ansonsten zuverlässige Säule unseres Spiels, Rachela, stand heute wohl neben sich und verlor leider bereits früh den Faden. Yago, der als einziger wohl eine lösbare Aufgabe vor sich hatte, konnte auch punkten. Mit dem 2:1 im Rücken und einem Rundgang durch unser Spiellokal war klar, da ist heute was drin.

Leider setzte sich die Erfahrung unserer Gegner schließlich durch. Peter stand bereits früh schlechter und verlor auch. Nicolas schaffte es in ein Turmendpsiel mit Minusbauer, aber es reichte nicht zum Remis. Es war aber ein langer beherzter Kampf auf den Nici zu Recht stolz war. Gregory hatt ebenfalls ein spannendes Endspiel, was den gleichen Gang ging wie das seines Bruders. Auch hier war eventuell mehr drin (das soll keineswegs ein Vorwurf sein, sondern nur zeigen, wie knapp auch diese Niederlage letztlich war). Justus kam etwas später, zeigte seiner Gegnerin dann aber, dass er hellwach war. Es sah zwischenzeitlich nach einem Sieg aus, aber als aus dem Qualitätvorteil wurde ein Endspiel mit Turm+Bauern gegen Läufer+Bauern und zwei verbunde Freibauern. Justus und sein Turm waren leider überfordert. Den dritten Punkt rettete Thomas an Brett 1 mit einem spektakulären Sieg gegen den rund 400 DWZ Punkte stärkeren Kontrahenten.

Jan Paul krönt das Jahr mit neuem Titel

19.12.2011

Jan Paul hat das Schachjahr 2011 mit einem weiteren Titel abgeschlossen: Bei der Berliner Jugendblitzmeisterschaft errang er den Titel bei der u18 sowie den Turnier-Gesamtsieg. Margarita sicherte sich den Titel "bestes Mädchen" und wurde Vize-Meister u16. Beiden einen Glückwunsch zum Doppelerfolg!
Für einen Mannschaftstitel hatten sie nicht genügend Mitstreiter aus unseren Reihen bei sich. Aber das kann sich ja nächstes Jahr ändern.

Kaum ein Wochenende ohne Schach

12.12.2011

Die Schachsaison ist weiter voll im Gange - so war es auch an diesem Wochenende. Alois (D2) und Rachela (D1) wurden beim Kadertrainingswochenende auf Schwanenwerder geprüft und kehrten am Sonntag glücklich (und müde) heim. Beide erhielten ihr Kaderdiplom und Alois sicherte sich gar eine Medaille beim Eingangstest der D2er. Fotos und Bericht finden sich auf der Seite der Berliner Schachjugend: http://www.berlinerschachverband.de/jugend/

Unser Trainer Michael hat sich in der Bundesliga beweisen müssen, wo er ja in dieser Saison beim Aufsteiger König Tegel spielt. Zunächst erzielte er am Samstag ein beachtliches Remis gegen den russischen GM  Pawel Tregubow (Elo 2602) von Mülheim Nord, am Sonntag hatte er eigentlich bereits ein Remis gegen GM Klaus Bischoff (Elo 2547) erreicht, musste dann aber im komplizierten Leichtfigurenendspiel nach 78 Zügen doch noch die Waffen strecken. Die Bilanz steht nun bei 1 Sieg, 4 Remis und 2 Niederlagen in der laufenden Saison. Wer die Partien nachspielen will oder mehr Hintergrundinformationen wünscht findet viel unter: http://bundesliga.liveschach.net/

Geschenke in Tempelhof verteilt

07.12.2011

Unsere zweite Mannschaft hat am vierten Spieltag in geradezu vorweihnachtlicher Freigiebigkeit Geschenke in Tempelhof verteilt. Mit Figureneinstellern und einem fehlenden Spieler wurden fünf Partien früh entschieden, leider nur eine zu unseren Gunsten. Rachela siegte in beachtlicher Manier. Ihr Spiel war logisch aufgezogen und sie nutzte die erste Ungenauigkeit sofort aus, um in Vorteil zu gelangen, den sie unnachgiebig nicht mehr aus der Hand gab. Vater Thomas holte einen halben Punkt in einem (wieder einmal) langweiligen und ereignislosen Spiel.

Simon, Jakob und Harry mussten Niederlagen einstecken, bei denen sie nicht ihre Bestform boten - bei Gegnern, die mehrere hundert DWZ-Punkte mehr aufweisen, ist man dann chancenlos. Dennoch ließ sich niemand die Laune verderben. Nachdem die Jungs erst noch mit Rachela ihre Spielfreude am Brett wieder fanden, wurde im Anschluss ein Kaugummiautomat um einige Naschereien erleichtert. Währenddessen kämpften Gregory und Nici noch in zwei sehr unterschiedlichen Partien. Am Ende sprang für ihr beherztes Spiel nichts zählbares heraus, aber ihr Können wächst unaufhaltsam.

Guter Auftakt zur Jugendmannschaftsmeisterschaft u12

19.11.2011

Es war heute ein gelungener Auftakt zur BJMM u12. Alois, Rachela, Nicolas und Konstantin siegten in der ersten Runde 4:0 gegen die erste Mannschaft von Eintracht Berlin. Ein stark dezimiertes Team konnte den Verlust gegen Top-Favorit Baumschulenweg 1 in Runde 2 danach gut verkraften.

Zunächst war es Rachela, die nach nicht einmal einer Stunde mit Punkt und Partieformular aus dem Spielsaal kam. Ihr Gegner hatte mit der Skandinavischen Verteidigung eigentlich eine gute Wahl getroffen, aber vertat sich fatal im Mittelspiel. Auch Alois wurde seiner Favoritenrolle voll gerecht und schob seinen Gegner langsam und konsequent zusammen. Als er dessen Dame in der Mitte des Brettes fing, war die Partie gelaufen. Nici spielte konzentriert und hatte schnell einen Qualitätsvorteil. Als sein Gegner einen Mattangriff startete, setzte Nici zum Gegenschlag an und sein Matt war schneller. Die interessanteste und längste Partie spielte Konstantin. Zwar schien uns seine Niederlage mehrfach unabwendbar, aber er belehrte uns alle eines besseren und spielte eisern weiter. Am Ende hatte er einen Turm und Bauern gegen Bauern - ein klarer Sieg, der ihm nicht mehr zu nehmen war.

Die zweite Runde spielten wir ohne Rachela und Konstantin, die anderweitige Verpflichtungen hatten. Ein Ersatzspieler fiel krank aus und einer war fälschlicherweise von der Turnierleitung als nicht spielberechtigt erklärt, so hatten Alois und Nici mit maximal zwei Siegen höchstens die Chance auf ein Remis. Gegen Bennet Schnabel hatte Alois einen Gegner auf Augenhöhe und spielte ein schnelles Remis. Die wirkliche Überraschung des Tages war aber Nici. Hatte er bereits in der ersten Partie souverän agiert, so konnte sein rund 400 DWZ-Punkte stärkerer Gegner in der zweiten Partie nach einer verpatzten Eröffnung plötzlich feststellen, dass er eine Figur weniger besaß. Nici verlor zwar nach langem Kampf, aber immer mehr zeigt sich doch, dass es der Kleine faustdick hinter den Ohren hat.

Mädchen u10 aufgepasst!

14.11.2011

Zwar hat es sich bereits herumgesprochen, aber es sei darauf hingewiesen, dass es nun offiziell für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft zwei Startplätze für die Berliner Mädchen in der u10 gibt. Bei der letzten Berliner Meisterschaft belegten unsere Pinguinmädchen die ersten drei Plätze und alle drei sind dieses Jahr erneut spielberechtigt! Das Finale der Mädchenmeisterschaft findet voraussichtlich vom 16. bis 18. März 2012 statt. Bis dahin heißt es: gut üben.

ps. Beim u10-Finale der Jungs in den Winterferien wird um fünf Startplätze der Deutschen Meisterschaft gespielt, also die Hälfte kommt weiter. Für Nici und Rachela (evtl Luisa und Adrien) eine (erste) Chance.

Elfmeter vergeben

14.11.2011

In unserem dritten BMM-Spiel konnten wir zwar den ersten Punkt einfahren, die Freude hielt sich aber in Grenzen. An vier Brettern gewannen Gregory, Nici, Max und Harry spielfrei. Die ausgespielten vier Partien gingen allesamt verloren. Als hätte man uns einen Elfmeter geschenkt und wir verschießen, konnte keiner zumindest ein Remis erkämpfen.

Rachela hatte sich in der Eröffnung vergriffen und trotz langem, konzentriertem und im Anschluss gerade auch vom Gegner sehr gelobtem Kampf ließ sich das Unglück nicht vermeiden.

Peter wehrte sich zwar erneut am längsten von uns, aber seine Partie sah bereits früh eher nachteilig aus. An Brett 1 kam ich zwar sehr gut aus der Eröffnung, aber eine Bauernschwäche, die früh im Mittelspiel geschaffen wurde, war das geeignete Angriffsobjekt und es gelang mir nicht irgendein Gegenspiel aufzuziehen.

Bleibt noch Yago, dessen Partie an Brett 8 zunächst mehr als viel versprechend aussah. Er hatte den gegnerischen König in der Mitte gefangen, Türme in Stellung gebracht, aber den entscheidenden Siegeszug verwehrte Caissa ihm diesmal. Nachdem sich sein Gegner aus dem Würgegriff befreit hatte, purzelten bei Yago die Bauern einer nach dem anderen und am Ende die Partie. Schade, schade, schade!

Starke "Anfänger" - Jarik auf dem Podest

07.11.2011

Unsere Pinguine im Anfängerturnier, das in der zweiten Vorrunde "Jugendherbstopen" hieß, haben sich achtbar geschlagen. Jarik sprang gar aufs Podest und holte in der gut besetzten Altersklasse u11 den dritten Platz! Herzlichen Glückwunsch. Auch Sebastian hat mit seinen vier Siegen gezeigt, dass er wieder vorne mitspielen konnte: Top Ten. Frederic holte 3,5 Punkte, seine Buchholzwertung fiel höher aus als die von Jarik, heißt: er erwischte besonders starke Gegner. Emil kann eine ausgeglichene Bilanz mit 3 aus 6 ziehen und Jeremy holte bei seinem ersten Schachturnier den ersten Punkt, da werden beim nächsten Mal mehr draus! Tobias kam auf 2 Punkte, gehörte aber auch zu den jüngsten im Feld.

Nicolas und Rachela auf Tour

07.11.2011

Unsere u10-Finalisten Nicolas und Rachela haben am Wochenende in Falkensee ein anspruchsvolles Turnier anspruchsvoll mitgespielt. In wirklich angenehmer Atmosphäre gehörten unsere beiden Jungtalente zum unteren Mittelfeld des angenehmen Turniers vor den Toren der Hauptstadt. Für Nicolas war es das wohl bisher schwerste Schachereignis. Am Freitag Abend ging es für beide nach einer anstrengenden Schulwoche gegen jeweils rund 700 DWZ-Punkte stärkere Gegner. Nici stand lange Zeit aussichtsreich, verlor am Ende wohl vor allem weil ihm für seine gut aufgestellten Figuren ein weiter führender Plan fehlte. Rachela konnte sich gegen einen Sweschnikow-Aufbau gut behaupten und verlor erst nach rund zweieinhalb Stunden (20:30 Uhr) etwas die Übersicht und musste einen gefesselten Springer hergeben, wobei sie noch Freibauern auf der Damenseite erhielt, die aber nicht mehr entscheidend waren.

Am zweiten Tag verlor Nici beide Partien. Zunächst gegen die talentierte Susan Reyer und am Nachmittag mißriet ihm die Eröffnung, wovon sich sein Spiel nicht mehr erholen sollte. Rachela hatte zwei Altersgenossen, wobei sie zunächst gewann, aber am Nachmittag gegen die deutsche Nummer 1 der u10, Maximilian Paul Mätzkow, nach langem Spiel die Segel vor einem zu stark gewordenen Freibauern streichen musste. (Allerdings nur vermeintlich: Rachela übersah vielleicht aus Respekt vorm Gegner einen Gegenschlag. Jedenfalls war die Aufgabestellung höchstens leicht vorteilhaft für den Gegner, nach Fritz 12 ausgeglichen.)

Tag 3 wollte Nici unbedingt mit einem Punkt bescheren. Sah es gegen seinen jugendlichen Gegner zunächst nicht gut aus, schenkte ihm die Schachgöttin unverhofft einen Siegesweg. Er beschritt diesen zwar eigenwillig, aber hatte letztlich Dame und Turm gegen zwei Türme. In der Euphorie über die Führung übersah er leider ein Matt :-(  Dafür machte er seiner Letztrundengegnerin schnell klar, dass er nicht gewillt war, ohne Punkt nach Berlin zurück zu fahren. Er gewann schnell die Qualität und eine Figur und mit einem klaren Turm mehr war ihm der Sieg trotz erbitterter Gegenwehr nicht zu nehmen. Rachela hatte am Morgen einen erneut schweren Gegner, der sich seinen Sieg schwer erkämpfen musste und am Ende zum Matt setzen eine zweite Dame benötigte - O-Ton: "Das war doch kein 1700er!" Die Achtung vor hohen DWZ-Zahlen war für beide im Turnier geschwunden. In der Letztrundenpartie verhaspelte sich Rachela zwar in ihrer Lieblingseröffnung, aber ihre Gegnerin half dabei einen Plan zum Königsangriff zu finden, der eindrucksvoll und siegreich vorgetragen wurde.
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